Das junge Paar wohnt schon länger zusammen. Beide verdienen gut. Der junge Mann lässig elegant, die junge Frau perfekt durchgestylt und nach der neuesten Mode gekleidet. Auch ihre Wohnung wirkt wie von einem Innenarchitekten eingerichtet. Da ist nichts improvisiert oder selbst gebastelt. Die beiden Autos vor dem Haus, ein Cabrio einer Nobelmarke und der große amerikanische Pick-up zeugen auch nicht gerade von Armut. Die jungen Leute haben sich in ihrem Leben schon gut eingerichtet. Alles ist sorgfältig geplant und exakt ausgeführt. Nichts wurde dem Zufall überlassen.
Dez. 26, 2023
Jeder Akt der Güte und Großzügigkeit kommt irgendwann, irgendwie wieder zu uns zurück.
aus „Der Grenzgänger DEZEMBER 2023 – JANUAR 2024“
Weihnachten ist die Zeit der Geschenke!
Mein Wunsch für dieses Jahr:
Lasst uns großzügig sein!
Eine alte Dame ist mitten in einer kalten Nacht mit ihrem Auto unterwegs. Doch der Wagen hat einen Platten, und sie muss stehen bleiben. Ihr Handy hat sie leider nicht dabei und wartet deshalb hilflos auf der einsamen Landstraße darauf, dass ein anderes Auto hält und ihr jemand hilft, den Reifen zu wechseln. Es vergeht mehr als eine Stunde, bis ein Auto stehen bleibt. Die alte Frau hat Angst, denn aus der Schrottkarre steigt ein ärmlicher Mann: Hoffentlich tut er mir nichts, denkt die Frau. Der Mann sieht, dass die Frau Angst hat, und spricht beruhigend auf sie ein.
Okt. 20, 2023
Angedacht … Bitten, Betteln, Beten
von Sonja Rexwinkel
Neulich an der Supermarkt-Kasse. Vor mir stand eine Mutter mit zwei kleinen, etwa 3 Jahre alten Zwillingsmädchen in der Warteschlange. Natürlich wurden auch wieder Süßigkeiten in Augenhöhe der Mädchen dargeboten. Und so kam es, wie vom Händler geplant: „Mama,Bonbons!!! Bonbons haben!“ Die Mutter überlegte einen Augenblick, bevor sie
antwortete: „Wie heißt das Zauberwort?“
Feb. 21, 2023
Friedhofsbegrünung
Auf dem Gelände des Friedhofs mussten leider mehrere, in der letzten Dürreperiode vertrocknete Nadelbäume gefällt werden.
Als Ersatz hat das Presbyterium Ende Oktober eine neue Hecke aus portugiesischem Kirschlorbeer gepflanzt. Der Lorbeer ist immergrün, pflegeleicht und resistent gegen Trockenheit. Seine weißen Blüten gelten zudem als bienenfreundlich.
Darüber hinaus spendete der Heimatverein Suderwick diverse heimische insekten- und vogelfreundliche Sträucher sowie 2 Feldahorn- und 2 Amberbäume. Beide Sorten bestechen durch eine schöne Herbstfärbung.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Heimatverein Suderwick und alle Helfer bei der Fäll- und Pflanzaktion.
Jan. 21, 2023
Beerdigungen
Aufgrund der Corona-Pandemie fanden die Beerdigungen in den letzten Jahren ausschließlich auf dem Friedhof statt. Nach entsprechenden Anfragen teilt das Presbyterium mit, dass Beerdigungsgottesdienste auf Wunsch auch wieder in der Kirche stattfinden können. Coronabedingte Einschränkungen bestehen nicht (mehr). Bitte sprechen Sie im Falle einer Beerdigung all Ihre Wünsche und Fragen mit Pfarrer Jürgen Heidemann ab.
Parken am Friedhof
Besucher des Friedhofs z.B. bei Trauerfeiern oder Beerdigungen werden dringend gebeten, NICHT vor der Rampe der Mühle zu parken, da dies die Lade- und Rangierzone eines in der Mühle ansässigen Gewerbebetriebes ist. Bitte weisen Sie auch auswärtige Gäste der Trauerfeier darauf hin.
Juli 28, 2022
Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige ohne es zu ahnen, Engel beherbergt. (Hebräer 13,2)
Gastfreundschaft hatte und hat vor allem bei den Völkern des Ostens, aber auch unter uns Christen einen hohen Stellenwert. In den letzten Jahre spricht man eher von Willkommenskultur.
Seit den 1960-er Jahren wurden Menschen aus Italien, Griechenland und Portugal als Gastarbeiter nach Deutschland geholt. Trotz der Sprachbarriere waren sie hochwillkomen, brauchten wir doch ihre Arbeitskraft. Später kamen aus dem gleichen Grund Türken ins Land. Sie waren schon etwas weniger willkommen, brachten sie doch eine für uns fremdartige Religion mit. Plötzlich sah man verschleierte Frauen auf der Straße, man hörte von arrangierten Ehen und dass Mädchen in deren Religion nicht die gleichen Rechte haben wie Jungen. Das gefiel vielen nicht.
Nov. 18, 2021
Erntedank in Suderwick
Okt. 02, 2021
Lebendiger Advent 2021
In diesem Jahr soll es wieder einen lebendigen Advent geben, sofern die Coronamaßnahmen dem nicht entgegenstehen. Menschen, die bereit sind, als Gastgeber für ein Adventsfenster aufzutreten, werden gebeten, sich bei Hildegard Schröer-Martini, Tel. 02874-3736 oder Annette Himmelberg, Tel. 02874-942380, zu melden.
Okt. 02, 2021
Alle eure Sorgen werfet auf ihn
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
neulich fiel mir eine kleine Blechdose in die Hände, und ich erinnerte mich an eine interessante Kindergeschichte von Ursula Wölfel:
Ein Junge hatte keine Lust mehr, immer auf etwas zu warten. Deshalb baute er sich eine Wartemaschine. Von außen sah sie aus wie eine runde Tabakdose. Der Junge verklebte den Deckel mit Pflasterstreifen. Niemand wusste, wie die Wartemaschine von innen aussah. Nun gab es für den Jungen keine langweiligen Schulstunden mehr. Er steckte die Wartemaschine in die Hosentasche, und sie wartete für ihn auf die Pausenklingel. An der Bushaltestelle legte er sie in den Papierkorb am Fahrplanmast. Dann sah er sich in aller Ruhe die Schaufenster und Kinobilder an. Seine Wartemaschine wartete ja für ihn auf den Bus. Sogar auf Ostern und Weihnachten wartete sie für den Jungen. Er war jetzt nie mehr ungeduldig.
Einmal nahm er sie auch zum Fußballspielen mit. Er war nämlich Torwart, und er wollte nicht immer auf den Ball warten. Also legte er die Wartemaschine hinten vor das Netz und lehnte sich gemütlich an einen Torpfosten. Aber natürlich konnte die Wartemaschine keinen Ball aufhalten. Daran hatte der Junge nicht gedacht. Seine Mannschaft verlor das Spiel siebzehn zu eins. Jetzt wollte er keine Wartemaschine mehr haben. Vor Wut kickte er sie über den Zaun, und ein Lastwagen fuhr sie platt.
Wenn das mal so einfach wäre mit unserer Ungeduld. Es wäre toll, wenn eine Wartemaschine an unserer Stelle warten würde, und es wäre auch toll, wenn eine Sorgenmaschine sich mit unseren Sorgen abmühen würde, während wir unbeschwert und erleichtert leben könnten. Aber da die Wartemaschine des Jungen ja von einem Lastwagen plattgefahren wurde, weiß bis heute niemand, wie Wartemaschinen gebaut werden…
Ist das so? Im ersten Petrusbrief gibt der Apostel uns einen entscheidenden Hinweis: Wenn du Sorgen und Kummer hast, mach es wie der Junge. Er ließ die Wartemaschine für sich warten. Und genauso darfst du es mit allem machen, was dich belastet und was dir Angst, Kummer und Sorgen macht. Schnür ein Paket aus deinen Sorgen, und wirf sie zu Gott. Bring sie ihm im Gebet, und dann übernimmt er das Sorgen für dich, genau wie die Wartemaschine für den Jungen das Warten übernommen hat. Herzlich grüße ich Sie mit dem wunderbaren Bibelvers aus 1. Petrus 5,7: „Alle eure Sorgen werfet auf ihn, denn er sorgt für euch!“
Ihr Jürgen Heidemann
Aug. 10, 2021